Katastrophenhilfe
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Die Katastrophenhilfe zielt darauf ab, den von Naturkatastrophen, Krieg oder Epidemien betroffenen Menschen das kurz- und mittelfristige Überleben zu ermöglichen. Unterschieden wird hier in der Politik der Bundesrepublik Deutschland zwischen der Soforthilfe in Form von beispielsweise Nahrungsmittelhilfe, und mittelfristigen Projekten mit einer Laufzeit zwischen sechs Monaten und drei Jahren (Nothilfe), die die Basis für eine sich selbst tragende Entwicklung legen sollen. Längerfristige Hilfe wird als Entwicklungshilfe geleistet, die als Hilfe zur Selbsthilfe dienen soll. Die Übergänge zwischen den einzelnen Maßnahmen - Soforthilfe, Nothilfe und längerfristig angelegter Entwicklungshilfe - sind fließend und gehen im Idealfall ineinander über.
Die größten international tätigen Organisation, die Katastrophenhilfe leisten, sind das IKRK und die UNO (insbesondere der UN-Nothilfekoordinator und das Welternährungsprogramm WEP).
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Thomas Henzschel: Internationale humanitäre Hilfe - Bestimmungsfaktoren eines Politikfeldes unter besonderer Berücksichtigung der Bundesrepublik Deutschland; Norderstedt 2006; ISBN 3833450614.
- Dieter Nohlen (Hrsg.): Lexikon Dritte Welt: Länder, Organisationen, Theorien, Begriffe, Personen. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1991.
- Medienhandbuch Entwicklungspolitik 2006/2007. BMZ 2006.











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